Unser Behandlungsspektrum
Ziel der interdisziplinären Zusammenarbeit im Prostata-Kompetenz-Netz
Nürnberg/Fürth sind Erkrankungen der Prostata – von der Vorsorge
bis hin zur Rehabilitation. Die Prostata ist ein Drüsenorgan des Mannes,
das unterhalb der Harnblase die Harnröhre umschließt. Sie ist für
die Fortpflanzungsfunktion notwendig, da in ihr die Samenflüssigkeit in
die Harnröhre ausgestoßen wird.
Auf behandlungsbedürftige Erkrankungen
der Prostata wird nachfolgend eingegangen:
Prostata-Karzinom
Als typischer Krebs des älteren Mannes ist das Prostata-Karzinom in
Deutschland der häufigste bösartige Tumor beim Mann. Er kann heute
durch regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen bereits im Anfangsstadium
entdeckt werden. In diesem Stadium ist das Prostata-Karzinom noch heilbar.
Aber auch der bereits fortgeschrittene Tumor ist durch eine medikamentöse
Behandlung gut beeinflussbar. Dadurch ist ein Leben mit hoher Lebensqualität über
Jahre hinweg möglich sein. .
Gutartige
Prostatavergrößerung
Betroffen ist etwa jeder dritte Mann über 60 Jahre. Durch Einengung der
Harnröhre oder Reizung von Nerven, die einen Harndrang erzeugen, ergeben
sich eine Vielzahl von Symptomen, u.a. Harnstrahlabschwächung, Restharn
(unvollständige Blasenentleerung), häufiger Harndrang am Tage und/oder
in der Nacht, Blasen- und Prostataentzündungen und Blutungen.
Das Behandlungsspektrum reicht von Medikamenten bis zur Operation (u.a.
endoskopische Resektion durch die Harnröhre, Einsatz von LASER-Geräten). Anhand der
Untersuchungsergebnisse muss für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept
erstellt werden.
Prostata-Entzündung
Die entzündlichen Prostata-Erkrankungen können akut auftreten
oder chronisch verlaufen. Die Symptomatik reicht von starken, mit Fieber
auftretenden Schmerzen bis zu wiederholten ziehenden Beschwerden im Unterbauch
oder den Leistenbeugen und gehäuftem Harndrang. Die oft zugrunde liegenden
organischen bzw. funktionellen Probleme im Bereich des Harnblasenhalses,
der Prostata und Harnröhre bzw. des äußeren Schließmuskels
bedürfen
einer mehrstufigen Diagnostik. Diese erlaubt letztlich den gezielten Einsatz
von Medikamenten oder physiotherapeutischen Verfahren bzw. der Operation.
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